Kostenlose politische Workshops in der Veränder.Bar

22. August 2026, Beginn: 15 Uhr: Nicht alle Männer? – Ein Workshop zu Verantwortung & Allyshop in Zeiten von Pelicot, Ulmen & Co.Anmeldung

Der Ruf nicht nur nach männlicher Solidarität, sondern auch männlicher Mitarbeit und Verantwortungsübernahme bei feministischen Kämpfen wird (berechtigterweise) immer lauter und ist Teil jeder Debatte über die jüngsten schweren Missbrauchs- und Gewaltfälle. In diesem Workshop möchten wir darüber sprechen, wie eine sinnvolle feministische Mitarbeit von Männern und männlich sozialisierten Personen aussehen kann. Wie komme ich von Demoparolen zu einer konkreten Umsetzung in meiner (heterosexuellen) Paarbeziehung? Was wird von Männern erwartet und wonach können Männer fragen? Wo fange ich überhaupt an? Angeleitet wird der Workshop vom Kölner Rapper CONNY, der sich in seiner Musik und darüber hinaus seit 2021 intensiv mit Männlichkeit und Feminismus auseinandersetzt.

HINWEIS: Der Workshop richtet sich explizit an alle Gender. Gemeinsam werden wir versuchen, die genannten Fragen aus den Blickwinkeln unterschiedlicher Gender zu beantworten und zu problematisieren und sind daher dankbar für eine Vielfalt an Perspektiven.

Eine vorbereitende Beschäftigung mit den Forderungen, Ideen und Konzepten des Feminismus ist erwünscht, aber nicht erforderlich

Workshop: Diskriminierung und gesellschaftliche Verantwortung

Am 22. April von 17 bis 21 Uhr findet in der Veränder.Bar erneut ein kostenloser Workshop statt. Nach dem erfolgreichen Workshop zur kritischen Männlichkeit, setzt sich dieser Workshop mit Diskriminierung und gesellschaftliche Verantwortung auseinander.

Der Workshop richtet sich ausdrücklich an Menschen mit ganz unterschiedlichen Vorerfahrungen – sowohl an Interessierte, die neu in das Themenfeld einsteigen möchten, als auch an jene, die sich bereits vertieft mit Fragen zu Diskriminierung, Machtverhältnissen und gesellschaftlicher Verantwortung beschäftigen.

Die Veranstaltung bietet Teilnehmenden die Möglichkeit, sich intensiv mit gesellschaftspolitischen Fragen auseinanderzusetzen und die eigene Rolle innerhalb gesellschaftlicher Strukturen zu reflektieren. Ziel ist es, Impulse für persönliche Entwicklung zu geben und Handlungsmöglichkeiten zu erarbeiten, die sowohl im privaten Alltag als auch im gesellschaftlichen oder politischen Engagement umgesetzt werden können. Er werden Kernbegriffe wie z.B. Intersektionalität erläutert
Geleitet wird der Workshop von Céline Bartholomaeus, Theatermacherin sowie Mitgründerin und 1. Vorsitzende von Amo – Braunschweig Postkolonial e.V. In ihrer Arbeit verbindet sie künstlerische Praxis mit rassismus- und machtkritischen Diskursen. Die Bildungsinitiative Amo – Braunschweig Postkolonial e.V. setzt sich mit kolonialen Kontinuitäten auseinander und organisiert unter anderem Workshops, öffentliche Veranstaltungen, postkoloniale Stadtrundgänge sowie Safer Spaces für Menschen, die von Rassismus und Antisemitismus betroffen sind.

gefördert durch die Amadeu Antonio Stiftung